Mein Praktikum im Jugendhaus
Inzwischen liegt mein Praktikum im Jugendhaus Ovelgönne zwar schon einige Wochen zurück, aber ich möchte jetzt trotzdem noch einmal darauf zurückschauen.
Während meines Praktikums habe ich viele tolle Jugendlichen kennen gelernt, die mir - wie man so schön sagt – richtig ans Herz gewachsen sind. Ich habe viel Zeit im Jugendhaus mit Gesprächen und Kicker spielen verbracht. Beim Kickerspielen habe ich natürlich (fast) immer gewonnen. Ich habe aber auch an den Aktionstagen teilgenommen, den Vor- und Hauptkonfirmandenunterricht besucht und besondere Aktionen mit den Jugendlichen geplant und durchgeführt. „Nebenbei“ habe ich auch noch an einem Grundkurs in der biblisch-therapeutischen Seelsorge teilgenommen und auch meine praktische Prüfung, die ja nun zur Erzieherausbildung dazugehört, abgelegt. Trotz Lehreranwesenheit und leichtem Prüfungsstress, hat mir die praktische Prüfung Spaß gemacht und auch die Reflexion mit den Lehrern habe ich überlebt. Ich habe also alles gut überstanden.
Insgesamt war es das beste Praktikum in meiner gesamten Ausbildungszeit! Das liegt einmal an der einmaligen Jugendarbeit in Ovelgönne, aber auch genauso an den Jugendlichen selbst J Daher möchte ich mich bei allen Menschen, die mir in meinem Praktikum begegnet sind bedanken. Und ein genauso großer Dank geht an Gott, der sicherlich auch seine Finger mit im Spiel hatte.
Christian Mertins
„Steh auf und lass dich tragen“ - Regionaler Jugendgottesdienst
Am Sonntag, dem 11. April fand zum ersten Mal ein regionaler Jugendgottesdienst in der Petruskirche statt. Eingeladen waren nicht nur Jugendliche und Junggebliebene aus unserer Gemeinde, sondern auch die Jugendgruppen unserer Nachbargemeinden.
Unter dem Motto „Steh auf und lass dich tragen“ war jeder aufgefordert, Dinge die ihn bedrücken auf Fußspuren aus schwarzer Pappe niederzuschreiben, welche dann beispielhaft vorgelesen wurden. In der anschließenden Erzählung der Geschichte der Emmaus-Jünger durch Gäste der „Petrus-TV“ Talkshow wurde deutlich, dass Gott immer bei uns ist und uns hilft, auch wenn uns viele Dinge belasten. Die Jünger, die nach dem Tod Jesu voll Trauer zurück nach Hause gehen wollen, treffen einen Mann der ihnen von den Schriften und der Auferstehung erzählt. Erst als er beim Essen das Brot bricht und austeilt. erkennen sie, dass es sich tatsächlich um den auferstandenen Jesus handelt. Aber sie erkennen auch, dass sie schon die ganze Zeit etwas gefühlt haben, dass sie nicht glauben konnten: Jesus ist bei ihnen, in ihrem Herzen. Dieser Gedanke gibt uns die Kraft wieder aufzustehen und uns tragen zu lassen, wie in der Geschichte von den Spuren im Sand. An dieser Stelle wurden dann die weißen Fußspuren verfolgt, die vorher mit Dingen beschriftet worden waren, die uns erfreuen und uns durch schwere Zeiten tragen können, wie z. b. Familie oder Freunde.
Insgesamt war es ein sehr schöner Gottesdienst, musikalisch begleitet von der jugendeigenen Band, die zum ersten Mal in dieser Besetzung spielte. Das anschließende Grillen bot viel Raum zum Austausch auch mal zwischen den Kirchengemeinden und war trotz des eher regnerischen Wetters (Tee war weitaus mehr gefragt als die „Kaltgetränke“) ein voller Erfolg.
Irina Eckhardt
Weihnachtsfeier
Am 2. Advent trafen sich die ehrenamtlichen Mitarbeiter der evangelischen Jugend zu ihrer Weihnachtsfeier. Nach dem selbst gestalteten Gottesdienst in dem es darum ging sich auf das wesentliche von Weihnachten zu besinnen, schmückten die 24 Teamer den im Jugendhaus aufgestellten Baum. Wie sie auf dem Bild sehen entstand einer der außergewöhnlichsten Bäume. Anschließend wurde zusammen gegessen. Nachdem alle ihr letztes Raclettepfännchen gegessen hatten, wurde zusammen gesungen und Plätzchen gebacken.
Torben Brandt
Jugendgottesdienst am Heiligen Abend.
Zum dritten Mal feierte die evangelische Jugend am Heiligen Abend um 22 Uhr Gottesdienst. Dieses Jahr erstmalig in Zusammenarbeit mit Pastorin Peschke Feders. Nach Wochen langen intensiver Vorbereitung begann der Gottesdienst mit der Lesung des Lukasevangeliums welches durch, die von den Jugendlichen formulierten, Gedanken Maria und Josefs unterbrochen wurde. Anschließend wurden erstarrte Szenen gespielt, in denen Ängste dargestellt wurden. Sie wurden vom licht der Krippe/der Weihnacht aufgelöst. Zum Abschluss des Gottesdienstes bekam jeder Anwesende eine Kerze, die am Licht der Krippe
(eine Kerze die in der Krippe stand) entzündet wurde.
Torben Brandt
Adventskalender
Viele Familien haben zur Weihnachtszeit einen Adventskalender und da haben wir uns überlegt, ob es nicht eine gute Idee wäre einen Adventskalender im Jugendhaus zuhaben. Gesagt getan: Der Vorstand hat alles organisiert. Jeder Teamer hat einen anderen Teamer zugewiesen bekommen, für den er ein kleines Geschenk kaufen sollte. Dann durfte vom 1 bis zum 24 Dezember jemand in seine Socke schauen und sich über sein Geschenk freuen. In den Strümpfen waren dann unteranderem Tasse, Stifte, Schokolade, Kochlöffel und Kerzen. Ich fand der Adventskalender war sehr gelungen und hoffe, dass wir es nächstes Jahr wieder machen.
Roxanne Dulson